Friedhofsgärtnerei Adrian, Bremen | Presse

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Friedhofsgärtnerei des Jahres 2013

TASPO Award

Die Friedhofsgärtnerei Adrian (Bremen) ist auf der Internationalen Gartenschau (IGS) in Hamburg durch ein ganz besonderes Projekt aufgefallen: Sie gestaltete zusammen mit einem Kindergarten ein Kindergrab als Ausstellungsbeitrag. Die Gärtnerei wichtete das Projekt als einen Beitrag zur Wahrung der Trauerkultur – und erntete damit eine große Medienresonanz.

Das Grab entstand im Rahmen des Grabgestaltungswettbewerbs auf der IGS. Jedem Friedhofsgärtner wurde dort ein Steinmetz zugelost und an ihn ein Oberthema vergeben. Das von der IGS vorgegebenen Thema des Projektes lautete „Tradition leben“ und veranlasste die Friedhofsgärtnerei dazu, im Vorfeld mit Kindern der Kita St. Johannes Asten in Bremen über Tod und Friedhof zu sprechen: „Wie würdet Ihr ein Grab schmücken, wenn es ein Kindaus Eurer Mitte gewesen wäre?“ Begleitet wurde die Vor- und Aufarbeitung dieses schwierigen Themas pädagogisch von einer Erzieherin, die auch im „Trauerland“, Zentrum für trauernde Kinder e.V., ehrenamtlich tätig ist. Aus den Antworten und Ideen auf diese Frage stellte die Friedhofsgärtnerei Adrian die Gestaltungselemente für das IGS-Grab zusammen und entwarf daraus einen ausstellungsfähigen Beitrag. Einen Teil der Elemente bauten die Kinder in der Kita selbst zusammen und dekorierten sie am letzten Ausstellungstag zusammen mit dem Adrian-Team auf dem Ausstellungsgrab. Herausgekommen ist ein Grab mit dem Thema Strandspielplatz, auf dem Spielen im Sand am Strand, die Küste und Gräser eine große Rolle spielen und auf dem ein ewiges Licht und ein Leuchtturm aus Lego neben dem Grabstein zu finden sind. Das vorgegebene Grabmal ist das eines Kindes.

Ein verwendeter Bambus stellt die Gräser dar und gibt dem Grabmal optisch Halt. Die Bodendecker sind wellen- und dünenartig angelegt, ein Strand teilt die Grabstelle. Dekorationen aus Sand, Muscheln und den Leuchtturm durften die Kinder selbst einbringen. Das Thema wurde durch die Beteiligung der Kinder in der Öffentlichkeit sehr emotional wahrgenommen und bekam große Aufmerksamkeit vom Regionalfernsehen (Radio Bremen), von Tagespresse und Kirche.

Die Friedhofsgärtnerei stellte das Projekt unter anderem auch auf ihrer Facebook-Seite vor.

 

Quelle: taspoawards.de

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